1 00:00:05,210 --> 00:00:10,510 Die Kooperation unterschiedlicher Akteure ist ein kennzeichnendes Merkmal 2 00:00:10,610 --> 00:00:12,850 erfolgreicher kommunaler Bildungslandschaften, 3 00:00:13,400 --> 00:00:17,590 Um deutlich zu machen, wie externe Kooperationen die Bildungslandschaft 4 00:00:17,615 --> 00:00:20,667 bereichern können, werfen wir zunächst einen Blick 5 00:00:20,668 --> 00:00:23,571 auf die Bedeutung von externen Kooperationen, 6 00:00:24,030 --> 00:00:27,770 Auch zeigen wir, welche Akteure die Bildungslandschaft mitgestalten und 7 00:00:27,771 --> 00:00:31,770 welchen Mehrwert Kooperation mit externen Partnerinnen und Partnern haben, 8 00:00:32,020 --> 00:00:36,410 Anhand eines fiktiven Praxisbeispiels werden abschließend Gelingensbedingungen 9 00:00:36,411 --> 00:00:40,490 für den Aufbau und die Zusammenarbeit mit externen Akteuren präsentiert, 10 00:00:42,550 --> 00:00:46,090 Die Zusammenarbeit verschiedener Partnerinnen und Partner ist eine 11 00:00:46,091 --> 00:00:50,771 entscheidende Grundlage für ein erfolgreiches Bildungsmanagement in der Kommune, 12 00:00:50,970 --> 00:00:54,210 Dabei ist nicht nur die interne Kooperation wichtig, also die 13 00:00:54,260 --> 00:00:56,723 Zusammenarbeit zwischen Abteilungen innerhalb der 14 00:00:56,724 --> 00:00:59,250 15 Verwaltung, sondern auch die externe Kooperation, 16 00:01:00,800 --> 00:01:03,090 Doch was verstehen wir unter externer Kooperation? 17 00:01:03,670 --> 00:01:07,290 Im datenbasierten kommunalen Bildungsmanagement bezeichnet der Begriff 18 00:01:07,740 --> 00:01:11,330 die Zusammenarbeit zwischen der Kommunalverwaltung und Akteuren außerhalb 19 00:01:11,331 --> 00:01:14,050 der Verwaltung, die die Bildungslandschaft vor Ort prägen, 20 00:01:14,400 --> 00:01:15,400 Und das sind viele, 21 00:01:15,700 --> 00:01:19,470 Öffentliche Akteure wie Schulen, öffentliche Kultureinrichtungen, 22 00:01:19,770 --> 00:01:24,050 Kitas und das staatliche Schulamt spielen in den Bildungslandschaften wichtige 23 00:01:24,051 --> 00:01:28,570 Rollen und sind im öffentlichen Bildungsdiskurs häufig besonders sichtbar, 24 00:01:29,020 --> 00:01:32,950 Aber auch die Zivilgesellschaft gestaltet Bildung vor Ort aktiv mit, 25 00:01:33,330 --> 00:01:35,607 Dazu gehören unter anderem Vereine und 26 00:01:35,608 --> 00:01:38,611 Verbände, Bürgerinitiativen oder Kulturzentren, 27 00:01:39,200 --> 00:01:43,450 Viele dieser Organisationen und Einrichtungen arbeiten in Feldern der 28 00:01:43,451 --> 00:01:46,250 nonformalen beziehungsweise informellen Bildung, 29 00:01:46,710 --> 00:01:50,290 Sie bieten verschiedene Bildungsangebote an, wie zum Beispiel Projekte zur 30 00:01:50,291 --> 00:01:53,850 Demokratieförderung, Theatergruppen oder Nachbarschaftsprojekte 31 00:01:53,851 --> 00:01:56,270 zum Aufbau von Netzwerken vor der eigenen Haustür, 32 00:01:56,570 --> 00:02:00,730 Dadurch tragen diese Angebote im hohen Maße zur Persönlichkeitsentwicklung bei, 33 00:02:01,270 --> 00:02:05,711 Zugleich ermutigen sie zur gesellschaftlichen Teilhabe und Mitgestaltung, 34 00:02:06,040 --> 00:02:10,150 Auch die Privatwirtschaft nimmt Einfluss auf die Bildungslandschaft, etwa durch die 35 00:02:10,151 --> 00:02:13,950 gezielte Förderung von beruflichen Fähigkeiten oder die Entwicklung von 36 00:02:13,951 --> 00:02:16,410 Fachkompetenzen in einzelnen Berufsfeldern, 37 00:02:16,860 --> 00:02:19,690 Wichtig sind hier zum Beispiel Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden 38 00:02:19,691 --> 00:02:23,270 Weiterbildungsangebote anbieten, und Industrie- und Handelskammern, 39 00:02:23,460 --> 00:02:26,710 die unter anderem in der Aus- und Weiterbildungsberatung aktiv sind, 40 00:02:27,175 --> 00:02:29,658 Auch können Verlage oder Softwareunternehmen 41 00:02:29,659 --> 00:02:31,531 Einfluss auf die Bildungslandschaft nehmen, 42 00:02:32,210 --> 00:02:34,947 Verlage, indem sie beispielsweise Lernmaterialien 43 00:02:34,948 --> 00:02:37,430 anbieten, die etwa im Schulunterricht verwendet werden, 44 00:02:38,130 --> 00:02:42,530 Und Softwareunternehmen, indem sie zum Beispiel digitale Lernwerkzeuge für 45 00:02:42,531 --> 00:02:47,070 Schulen oder E-Learning-Plattformen für die berufliche Weiterbildung bereitstellen, 46 00:02:47,400 --> 00:02:51,630 An diesen Beispielen der Mitgestaltung der Bildung vor Ort durch Privatwirtschaft, 47 00:02:52,140 --> 00:02:57,310 öffentliche Akteure und Zivilgesellschaft zeigt sich: Bildung ist das Thema vieler 48 00:02:57,311 --> 00:02:59,850 unterschiedlicher Akteursgruppen in der Kommune, 49 00:03:00,590 --> 00:03:02,226 Doch warum sind Kooperationen für ein 50 00:03:02,227 --> 00:03:05,471 kommunales Bildungsmanagement überhaupt wichtig? 51 00:03:05,550 --> 00:03:09,250 Der Grundgedanke von Kooperationen im Bereich der Bildungssteuerung besteht 52 00:03:09,251 --> 00:03:12,170 darin, Bildung als Gemeinschaftsaufgabe zu verstehen, 53 00:03:12,730 --> 00:03:15,221 Langfristig soll dadurch die Qualität von 54 00:03:15,222 --> 00:03:18,111 Bildungsangeboten in der Kommune gesteigert werden, 55 00:03:18,680 --> 00:03:23,330 Auch die Passgenauigkeit von Bedarf und Angebot soll dadurch verbessert werden, 56 00:03:24,150 --> 00:03:28,030 Denn erst die Zusammenarbeit zwischen der Kommunalverwaltung und den externen 57 00:03:28,230 --> 00:03:32,530 Akteuren ermöglicht die Etablierung einer kommunalen Bildungssteuerung, die mit 58 00:03:32,531 --> 00:03:36,670 einem weiten Bildungsverständnis das lebenslange Lernen von der frühkindlichen 59 00:03:36,671 --> 00:03:39,570 Bildung bis hin zum Lernen im Alter in den Blick nimmt, 60 00:03:40,040 --> 00:03:42,461 Die systematische Kooperation mit externen 61 00:03:42,462 --> 00:03:45,410 Partnerinnen und Partnern bringt einige Vorteile, 62 00:03:45,650 --> 00:03:49,070 Denn sie fördert die Entwicklung gemeinsamer Ziele und Strategien, 63 00:03:49,170 --> 00:03:51,488 die alle Bildungsbereiche einbeziehen und so 64 00:03:51,489 --> 00:03:53,390 ein umfassendes Bild von Bildung schaffen, 65 00:03:53,391 --> 00:03:57,650 Die Transparenz über die bestehenden Angebote, wodurch Überschneidungen 66 00:03:57,651 --> 00:03:59,910 abgebaut und Lücken sichtbar gemacht werden, 67 00:04:00,190 --> 00:04:04,550 Die Bündelung von Ressourcen – finanziell, personell, inhaltlich und methodisch, 68 00:04:04,890 --> 00:04:09,250 Ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl bei der Verantwortung für Bildung und eine 69 00:04:09,251 --> 00:04:11,713 intensivere öffentliche Diskussion über 70 00:04:11,714 --> 00:04:14,730 Bildungsthemen, die neue Ideen und Perspektiven bringt, 71 00:04:14,731 --> 00:04:18,330 Eine Gelingensbedingung für externe Kooperation ist ein 72 00:04:18,331 --> 00:04:21,630 grundlegendes Wissen der beteiligten Akteure übereinander, 73 00:04:22,210 --> 00:04:26,090 Dabei geht es zum Beispiel um die jeweilige Arbeitsstruktur, den fachlichen 74 00:04:26,091 --> 00:04:29,070 Hintergrund und die personellen und finanziellen Ressourcen, 75 00:04:29,410 --> 00:04:34,250 Dieses Wissen ist die Voraussetzung, um zu verstehen, was den anderen Akteuren 76 00:04:34,251 --> 00:04:37,690 in der Zusammenarbeit wichtig ist, und um deutlich machen zu können, 77 00:04:38,050 --> 00:04:41,230 welchen Beitrag man selbst im Rahmen der Kooperation leisten kann, 78 00:04:41,930 --> 00:04:46,250 Die Art und Intensität der Zusammenarbeit können unterschiedlich gestaltet sein, 79 00:04:46,910 --> 00:04:51,130 Externe Akteure können vereinzelt im Rahmen der kommunalen Aufgaben beauftragt werden, 80 00:04:51,620 --> 00:04:54,307 Oder sie werden punktuell eingebunden, etwa mit Blick 81 00:04:54,308 --> 00:04:56,610 auf die gezielte Bearbeitung von Bildungsfragen, 82 00:04:57,190 --> 00:05:00,425 Externe Partnerinnen und Partner können zudem systematisch 83 00:05:00,426 --> 00:05:03,170 in die Gestaltung der Bildungslandschaft einbezogen werden, 84 00:05:03,790 --> 00:05:07,890 Dieser Einbezug kann darüber hinaus institutionell verankert sein, 85 00:05:08,225 --> 00:05:11,430 etwa in Form der nachhaltigen Zusammenarbeit in Gremien, 86 00:05:12,120 --> 00:05:16,110 Hierbei ist immer wichtig, im Blick zu behalten, dass alle Beteiligten wissen, 87 00:05:16,410 --> 00:05:18,970 warum und zu welchem Ziel sie zusammenarbeiten, 88 00:05:19,350 --> 00:05:23,790 Bei langfristigen Kooperationen sollte zudem regelmäßig überprüft werden, 89 00:05:24,010 --> 00:05:26,668 welchen Mehrwert sie für die Beteiligten bringen, 90 00:05:26,669 --> 00:05:29,471 damit alle profitieren können und motiviert bleiben, 91 00:05:29,680 --> 00:05:33,610 Das kommunale Bildungsmanagement kann die wichtige Aufgabe wahrnehmen, stabile 92 00:05:33,611 --> 00:05:37,590 Strukturen zu schaffen, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglichen, 93 00:05:37,780 --> 00:05:39,170 Denn die gelingt nicht von allein, 94 00:05:39,570 --> 00:05:43,010 Auch im Bildungsbereich muss Zusammenarbeit aktiv gestaltet werden, 95 00:05:43,930 --> 00:05:48,390 Kooperationen müssen initiiert, gemeinsam entwickelt und kontinuierlich 96 00:05:48,615 --> 00:05:50,710 gepflegt werden, damit sie zielführend sind, 97 00:05:51,210 --> 00:05:54,690 Weil es in einer Kommune so viele verschiedene Akteure gibt, die sich mit 98 00:05:54,691 --> 00:05:58,070 dem Thema Bildung beschäftigen, ist es sinnvoll, sich zunächst auf ein 99 00:05:58,071 --> 00:06:01,630 einzelnes Thema oder ein spezifisches Handlungsfeld zu fokussieren, 100 00:06:02,050 --> 00:06:05,490 Wie das in der Praxis umgesetzt werden kann, zeigt das folgende Beispiel, 101 00:06:06,010 --> 00:06:10,650 Stellen Sie sich vor, Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, 102 00:06:11,330 --> 00:06:14,190 ist in der Kommune Musterhausen ein wichtiges Thema, 103 00:06:14,990 --> 00:06:20,630 Besonders aktiv ist der Verein "Bildung global-lokal", der seit vielen Jahren 104 00:06:20,905 --> 00:06:22,770 BNE-Angebote umsetzt, 105 00:06:23,490 --> 00:06:28,130 Auch die Kommunalverwaltung hat BNE als wichtige Zukunftsaufgabe für die Kommune 106 00:06:28,131 --> 00:06:30,870 erkannt und möchte sich selbst stärker einbringen, 107 00:06:31,670 --> 00:06:34,245 Die Mitarbeitenden des Bildungsbüros beschließen deswegen 108 00:06:34,246 --> 00:06:37,550 eine Aktionswoche zum Schwerpunkt BNE auszurichten, 109 00:06:37,551 --> 00:06:41,830 Ziel dieser Woche ist es, die Kooperation mit den in diesem Bereich tätigen 110 00:06:41,831 --> 00:06:44,870 Akteuren, insbesondere der Zivilgesellschaft, auszubauen, 111 00:06:45,400 --> 00:06:48,650 Dadurch sollen die Angebote in die breite Öffentlichkeit getragen werden, 112 00:06:49,400 --> 00:06:53,670 Das erste interne Vorbereitungstreffen zeigt, dass es seitens des Bildungsbüros 113 00:06:53,745 --> 00:06:58,230 wenig Wissen darüber gibt, wer im Bereich BNE in Musterhausen aktiv ist, 114 00:06:58,660 --> 00:07:02,810 Auch ist nicht klar, welche Wünsche und Erwartungen an eine Aktionswoche gestellt 115 00:07:02,811 --> 00:07:05,490 werden können und wann diese am besten stattfinden soll, 116 00:07:06,190 --> 00:07:10,370 Aufgrund dieser vielen offenen Fragen beschließt das Bildungsbüro, die Planung 117 00:07:10,371 --> 00:07:15,331 der Aktionswoche nicht allein, sondern gemeinsam mit externen Akteuren umzusetzen, 118 00:07:15,470 --> 00:07:19,350 Zunächst möchte das Bildungsbüro herausfinden, wer in der lokalen 119 00:07:19,351 --> 00:07:22,390 Bildungslandschaft im Bereich BNE aktiv ist, 119 00:07:22,670 --> 00:07:27,690 Darum laden Sie eine externe Partnerin des Vereins "Bildung global-lokal" ein, 120 00:07:27,960 --> 00:07:29,770 die in der Landschaft gut vernetzt ist, 121 00:07:30,070 --> 00:07:34,370 Gemeinsam erarbeiten Sie eine Akteurslandkarte, um sich einen Überblick 122 00:07:34,371 --> 00:07:37,610 über die zentralen Akteure im Bereich BNE zu verschaffen, 123 00:07:38,060 --> 00:07:41,970 Anschließend bereitet das Bildungsbüro ein Vorbereitungstreffen mit besonders 124 00:07:41,971 --> 00:07:44,673 relevanten Personen vor und übernimmt auch 125 00:07:44,674 --> 00:07:47,510 die Moderation und Dokumentation des Treffens, 126 00:07:47,960 --> 00:07:51,330 Beim ersten Vorbereitungstreffen besprechen die Teilnehmenden, welche 127 00:07:51,331 --> 00:07:53,836 Akteure bei der Aktionswoche mitwirken sollen 128 00:07:53,837 --> 00:07:56,271 und mit welchem Ziel diese eingebunden werden, 129 00:07:56,790 --> 00:08:01,250 Nach einem Austausch über Ressourcen und Hintergründe vereinbaren die Teilnehmenden 130 00:08:01,251 --> 00:08:03,970 monatliche Online-Treffen am Freitagnachmittag, 131 00:08:04,420 --> 00:08:08,150 So können sowohl Haupt- als auch ehrenamtlich Mitwirkende teilnehmen, 132 00:08:08,720 --> 00:08:11,721 In diesen Treffen bringen die externen Akteure jede 133 00:08:11,722 --> 00:08:14,770 Menge Fach- und Methodenwissen zum Thema BNE ein, 134 00:08:15,370 --> 00:08:19,790 So entsteht ein abwechslungsreiches Programm, das passende Angebote für ganz 135 00:08:19,791 --> 00:08:22,808 unterschiedliche Zielgruppen bereithält und von den 136 00:08:22,809 --> 00:08:25,310 BNE-Akteuren mit viel Engagement umgesetzt wird, 137 00:08:25,910 --> 00:08:30,310 Das Bildungsbüro koordiniert die Angebote der Aktionswoche und stellt unter anderem 138 00:08:30,311 --> 00:08:35,010 den Kontakt zu Kitas und Schulen her, die eigene BNE-Projekte vorstellen, 139 00:08:35,500 --> 00:08:39,810 Nach der erfolgreichen Aktionswoche beschließen die Beteiligten, dass sie sich 140 00:08:39,835 --> 00:08:42,254 weiterhin regelmäßig austauschen möchten, und 141 00:08:42,255 --> 00:08:45,730 beschließen die Gründung eines lokalen BNE-Netzwerkes, 142 00:08:45,955 --> 00:08:50,270 Neben der im Beispiel beschriebenen Akteurslandkarte gibt es weitere Tools und 143 00:08:50,271 --> 00:08:54,430 Methoden, die dabei unterstützen können, Ansätze für den Aufbau oder die 144 00:08:54,431 --> 00:08:58,610 Weiterentwicklung von Kooperationsbeziehungen in ihrer Bildungslandschaft zu finden, 145 00:08:59,260 --> 00:09:01,630 Zwei Methoden möchten wir hier kurz vorstellen, 146 00:09:02,130 --> 00:09:03,130 Erstens: 147 00:09:03,230 --> 00:09:07,450 Mit Hilfe der Kooperations-Checkliste der Regionalen Entwicklungsagentur für 148 00:09:07,451 --> 00:09:11,390 Kommunales Bildungsmanagement Niedersachsen können lokale Akteure 149 00:09:11,391 --> 00:09:14,881 prüfen, ob sie auf dem Weg zu einem kooperativen Ansatz 150 00:09:14,882 --> 00:09:17,870 an die wichtigsten Schritte und Bausteine gedacht haben, 151 00:09:18,400 --> 00:09:22,570 Im Mittelpunkt der Checkliste stehen verschiedene Fragen, mit deren Hilfe die 152 00:09:22,770 --> 00:09:24,750 aktuelle Situation reflektiert werden kann, 153 00:09:25,150 --> 00:09:26,970 Die Fragen sind nach Phasen geclustert, 154 00:09:27,300 --> 00:09:31,210 Damit geben sie sowohl bei der Anbahnung von Kooperationen Orientierung, 155 00:09:31,480 --> 00:09:35,110 als auch bei der gemeinsamen Umsetzung oder nachhaltigen Verankerung, 156 00:09:35,750 --> 00:09:36,750 Zweitens: 157 00:09:37,040 --> 00:09:40,014 Die Akteurs-Ereignis-Matrix ist ein Analyseinstrument, 158 00:09:40,015 --> 00:09:42,690 das die bestehenden Vernetzungen transparent macht, 159 00:09:43,260 --> 00:09:45,550 Sie bildet die lokale Vernetzung bimodal ab, 160 00:09:46,050 --> 00:09:50,730 Das heißt, die Akteure werden nicht für sich betrachtet, sondern den Gremien, 161 00:09:51,040 --> 00:09:56,731 Arbeitskreisen und Netzwerken, in denen sie mitwirken, als Ereignisse zugeordnet, 162 00:09:57,000 --> 00:10:00,710 Die Akteurs-Ereignis-Matrix kann so dabei helfen, Parallel- 163 00:10:00,711 --> 00:10:03,530 oder Doppelstrukturen sichtbar zu machen und abzubauen, 164 00:10:03,820 --> 00:10:06,776 Weitere Hinweise zu allen im Tutorial angesprochenen 165 00:10:06,777 --> 00:10:09,371 Methoden finden sich unter diesem Video, 166 00:10:09,440 --> 00:10:13,570 In der systematischen Zusammenarbeit verschiedener Akteure stecken große 167 00:10:13,571 --> 00:10:18,271 Potenziale für die Entwicklung einer attraktiven und vielseitigen Bildungslandschaft, 168 00:10:18,560 --> 00:10:21,450 Wir wünschen viel Freude bei der Gestaltung dieses spannenden 169 00:10:21,451 --> 00:10:24,455 Aufgabenfeldes, denn nur gemeinsam können wir die besten 170 00:10:24,456 --> 00:10:27,430 Bedingungen für eine zukunftsfähige Bildung vor Ort schaffen,