Erklärung: „Gemeinsam für starke kommunale Bildungslandschaften“
Erklärung: „Gemeinsam für starke kommunale Bildungslandschaften“
Mit einer gemeinsamen Erklärung unterstreichen Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände die Bedeutung kommunaler Bildungslandschaften und stärken das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement.
Die Bedeutung der Erklärung für die Lotta-Bausteine
Bund, Länder und kommunale Spitzenverbänden haben sich im Juni 2026 in einer gemeinsamen Erklärung für kommunale Bildungslandschaften stark gemacht. Sie erkennen an, dass eine kohärente und gelingende Bildung vor Ort nur durch eine gemeinsame Anstrengung aller drei Ebenen Bund, Länder und Kommunen möglich ist und dass datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement (DKBM) einen wichtigen Schlüssel dafür darstellt.
Die Erklärung zahlt dabei ganz konkret auf die Lotta-Bausteine ein und formuliert hier Zielsetzungen, auf die hingewirkt werden soll. Sie unterstützt damit kommunale Akteure argumentativ, den Weg eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements weiter zu verfolgen.
Lotta-Baustein Strategische Ziele
Die Erklärung stellt den Mehrwert des Leitbilds kommunaler Bildungslandschaften heraus. Unter diesem kann bildungspolitisches Engagement verschiedener Verantwortungsbereiche gebündelt werden, um aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Als übergeordnete Ziele sollen Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit gestärkt werden, die mit Hilfe des Lotta-Bausteins „Strategische Ziele“ operationalisiert werden können.
Das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement wird als Schlüssel für eine zielgerichtete Bedarfs- und Ressourcenplanung in kommunalen Bildungslandschaften positioniert. Die Erklärung spricht sich für die Weiterentwicklung von Bildungsmonitoring und Datenbasierung auf allen Ebenen – Bund, Länder und Kommunen – und die Verknüpfung von Prozessen, Instrumenten und Strukturen des DKBM mit allen Bildungsbereichen und -programmen aus. Ein Schwerpunkt wird in der Weiterentwicklung von neuen, auch kurzen Formaten und digitalen Instrumenten des Monitorings, von kleinräumigen Sozial- und Bildungsdaten sowie von digitalen Analysetools wie der ALSO-App gesehen.
In der Erklärung wird die Bedeutung von Kooperationen zwischen dem formalen Bildungsbereich und dem non-formalen sowie informellen Bildungsbereich insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe sowie Zivilgesellschaft hervorgehoben. Auf kommunaler Ebene braucht es eine starke und sozialräumliche Verzahnung der Bildungsbereiche und der Rechtskreise auf Augenhöhe. Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände möchten ganzheitliche Bildung und lebensbegleitendes Lernen in den Kommunen weiter vorantreiben.
Die Weiterentwicklung der Datenbasis fördert laut Erklärung auch den informierten Bildungsdiskurs. Eine gezielte Bildungsberichterstattung mit zielgruppengerechten Formaten ist dabei entscheidend, um der Entwicklung der Bildungslandschaft eine öffentliche Bühne zu geben und durch Informationsangebote die Grundlage für mehr Mitbestimmung zu schaffen.
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