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Was ist die Transferinitiative?

Seit 2013 werden über einen Lenkungskreis enge Beziehungen zwischen den Ebenen gepflegt, um das kommunale Bildungsmanagement zu fördern und über Weiterentwicklungen in dem Themenfeld zu beraten. 

Transferinitiative
© Bild: BMBFSFJ, Impressionen von der Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement 2022

Kooperativer Bildungsföderalismus im Lenkungskreis der Transferinitiative

Die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden hat in der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement lange Tradition. Seit 2013 werden über einen Lenkungskreis enge Beziehungen zwischen den Ebenen gepflegt, um das kommunale Bildungsmanagement zu fördern und über Weiterentwicklungen in dem Themenfeld zu beraten. Neben Bund, Ländern und Kommunen sind auch zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Perspektiven im Lenkungskreis vertreten. Dieses gemeinsame und kontinuierliche Engagement für starke kommunale Bildungslandschaften findet in der Erklärung seine Entsprechung. 

Es gibt vier typische Veröffentlichungsformate: Bildungsbericht/ Teilbericht, thematische Analyse, kommentierte Datensammlung, lokales Profil.

Kommunaler Bildungsbericht

  • klassisches Veröffentlichungsformat des kommunalen Bildungsmonitorings,
  • umfassende Darstellung der kommunalen Bildungslandschaft (Ergebnisse und Zeitverlauf verschiedener Bildungsbereiche des formalen, non-formalen und informellen Lernens von der frühkindlichen Bildung bis zur Erwachsenenbildung; auch Teilberichte möglich),
  • liefert Politik und Öffentlichkeit Hinweise zu zentralen Trends in der Bildungslandschaft, zur Ableitung bildungspolitischer Ziele und Handlungsfelder, zum Unterstützungsbedarf einzelner Zielgruppen und zur Notwendigkeit weiterführender Analysen.

Thematische Analysen

  • untersuchen einen inhaltlichen Schwerpunkt des kommunalen Bildungswesens,
  • beinhalten in der Regel quantitative und qualitative Daten aus eigenen Erhebungen,
  • liefern Hinweise auf die Ursachen von Problemlagen, auf finanziellen oder pädagogischen Unterstützungsbedarf bestimmter Zielgruppen und Bildungseinrichtungen und hilft bei der Bewertung getroffener Maßnahmen.

Kommentierte Datensammlungen

  • sind knappe und übersichtliche Publikationen zu zentralen Bildungsthemen der Kommune, insbesondere für die Öffentlichkeit (z.B. „Faktencheck“, „Zahlen.Daten.Fakten“ oder „Bildungsblitzlicht“),
  • präsentieren statistische Kennziffern meistens in tabellarischer Form; keine oder nur knappe Interpretation und Einordnung,
  • regen vertieftes Interesse an Bildungsfragen an und aktualisieren Befunde, sind aber keine geeignete Grundlage für strategische Entscheidungen.

Lokale Profile

  • sind knappe Datensammlungen auf Ebene der kreisangehörigen Gemeinden und Stadtteile,
  • haben eine Dienstleistungsfunktion für kreisangehörige Gemeinden oder Stadtteile, die z.B. in Bildungsberichten nicht vorkommen,
  • liefern Erkenntnisse zu gemeinsamen inhaltlichen Schwerpunkten der Gemeinden oder Stadtteile.

Im Zuge des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements werden in der Regel verschiedene Gremien und Arbeitsgruppen etabliert, die auch an der Ausrichtung, Planung und Auswertung des Bildungsmonitorings mitwirken. Die Kooperationsformate fördern die Beteiligung von Akteursgruppen in der kommunalen Bildungslandschaft. Hierzu gehören bspw. politische Entscheiderinnen und Entscheider, Verwaltungsspitzen und Führungskräfte, Fachkräfte mit Planungsaufgaben und Mitarbeitende aus weiteren Institutionen (bspw. regionale Schulaufsicht, statistisches Landesamt, Bundesagentur für Arbeit usw.). Baustein Interne Kooperation 

Der Anwendungsleitfaden für den Aufbau eines kommunalen Bildungsmonitorings 

Der Anwendungsleitfaden beinhaltet eine Auswahl von Kennziffern und Informationen zu deren Formulierung, Berechnung und Bezugsmodalitäten sowie zu den entsprechenden Datenquellen.

Weiterführendes Material

Verantwortungsmatrix - Schaubild

Kategorie Publikation

Welche Akteure sind an welchen Aufgaben des kommunalen Bildungsmonitorings beteiligt?

Praxisbeispiele

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